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Zeitzeugenprojekt
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Zeitzeugenprojekt
2010
Auch in diesem Jahr fand das Zeitzeugenprojekt in Zusammenarbeit mit der
Maximilian-Kolbe-Stiftung statt. Beide Klassen 8 verfolgten die Ausführungen der
Zeitzeugen Frau Kristina Budnicka und Herrn Karol Gdanitz
In der
Freien Presse wurde darüber auch geschrieben. Über
diesen Link können Sie den Artikel lesen.

Frau Budnicka (r) schildert ihre Erlebnisse im Warschauer Getto den
Schülern der Klasse 8.
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Zeitzeugenprojekt
2009
Am 14.09.09 fand erneut das Zeitzeugenprojekt in Zusammenarbeit mit der
Maximilian-Kolbe-Stiftung statt. Beide Klassen 8 und der Geschichtskurs
der 10er lauschten den Ausführungen der vier Zeitzeugen.
In der
Freien Presse wurde darüber auch geschrieben. Über
diesen Link können Sie den Artikel lesen.
Die
"Zeitzeugen" mit Lehrern der Mittelschule
hinten v.l.: Frau Husser, Frau Schwendel, Frau
Kretz, Frau Lyssy, Herr Pijanowski, Frau Griesbach vorn v.l.: Herr
Leitner, Herr Kersebrock, Frau Levinska,
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Die
etwas andere Geschichtsstunde
Am 15.11. 2007
fand unter anderem in meinem Geschichtskurs (zusammengestellt aus beiden
10. Klassen) ein Zeitzeugenprojekt statt. Frau Budnicka hat uns sehr
ergreifend und gefühlvoll geschildert, wie sie sich im 2. Weltkrieg im
Warschauer Ghetto mit ihrer jüdischen Familie verstecken musste. Sie
hatte 6 Brüder und 1 Schwester. Sie hat uns auf ergreifende Weise
berichtet, wie ihre Geschwister und ihre Eltern sterben mussten und sie
sich als Einzige bis zum Ende des Krieges durchschlagen musste. Am Anfang
haben sie im Warschauer Ghetto gelebt. Als die Nazis dann aber immer
weiter das Ghetto „geräumt“ haben, hatten ihre Brüder die Idee einen
Bunker unter dem Keller zu bauen. Da haben sie sich unter unmöglichen
Zuständen über mehrere Monate versteckt. Leider hat jemand dieses
Versteck entdeckt und so mussten sie über die Abwasserkanäle fliehen. Zu
dieser Zeit waren schon nur noch Krystyna Budnickas Eltern, ihr kleinster
damals 12jähriger Bruder, eine Schwester und eine Schwägerin übrig. Auf
der Flucht musste sie allerdings ihre Eltern und eine Schwester zurücklassen,
sie hat sie danach nie wieder gesehen. Sie sind wahrscheinlich noch dort
gestorben. Krystyna hatte Glück. Sie, ihr Bruder und die Schwägerin
wurden von der „arischen“ Widerstandsseite gerettet. Allerdings starb
ihr Bruder ca. 2 Wochen danach an den Folgen der unmöglichen Zustände in
diesem Bunker. Krystyna wurde von der Schwägerin getrennt, weil es viel
zu gefährlich war, 2 Juden auf einmal zu verstecken. Sie haben sich erst
20 Jahre danach wieder getroffen.
Besonders hat mich
bewegt, dass eine Frau, die das alles erleben musste, unheimlich
freundlich und von Herzen lieb war. Sie hatte keinerlei Hass in sich,
obwohl sie doch meiner Meinung nach guten Grund dazu hätte. Sie war 90
Minuten bei uns. Leider viel zu kurz, aber in diesen 90 Minuten herrschte
vollkommene Stille, vielleicht mal abgesehen von Geräuschen der
Bewunderung oder des bitteren Entsetzen. Ich hoffe das solche Projekte
weiterhin an unsrer Schule durchgeführt werden können und auch gefördert
werden! Es ist wichtig die Vergangenheit zu kennen und zu begreifen um
eine bessere Zukunft aufzubauen.
(Anne
Weber, Klasse 10b)
Auch die Freie Presse
berichtete über das Projekt. Klicken Sie hier für den Artikel
1 und Artikel 2.
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Sehr anschaulich schildert Frau Budnicka ihre Erlebnisse. |
Anne Weber bedankt sich bei Frau Budnicka. |
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Zeitzeugenprojekt im Schuljahr 2006/07
Am Dienstag, dem 10. 10. 2006 konnten wie vier polnische Zeitzeugen in unserer
Schule begrüßen. Es waren Frau K. Budnicka, Überlebende des Warschauer Ghettos, Frau St. Burzynski, Inhaftierte des KZ Stutthof,
Herr K. Gdanietz, der die Konzentrationslager Stutthof und Sachsenhausen überlebte und Frau H. Kretz, die
sich während der Zeit des Faschismus mit ihrer Familie versteckt halten musste.
In unseren Klassen 8 und 10 schilderten alle vier sehr emotional ihre Erlebnisse
in dieser schlimmen Zeit. Unsere Schüler hörten ihnen aufmerksam und interessiert zu und stellten viele Fragen.
Alle waren sich einig: Diesen vier alten Menschen gebührt großer Dank dafür,
dass sie uns ganz individuelle Erlebnisse aus einer Zeit vermittelten, die wir
glücklicherweise nicht erleben mussten.
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