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Zeitzeugenprojekt

 

Zeitzeugenprojekt 2012


Wieder haben die Schüler der Klassen 9 aufmerksam im Rahmen des Zeitzeugenprojekts den Ausführungen von Überlebenden des Warschauer Gettos und verschiedener Konzentrationslager gelauscht. In Zusammenarbeit mit der
Maximilian-Kolbe-Stiftung waren Henrietta Kretz und Janusz Garlicki an unserer Schule. Sie schilderten ihren grausamsten Lebensabschnitt und rieten den Schülern aufmerksam durch ihr Leben zu gehen und solche Greultaten nie wieder zuzulassen.

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Zeitzeugenprojekt 2010


Auch in diesem Jahr fand das Zeitzeugenprojekt in Zusammenarbeit mit der Maximilian-Kolbe-Stiftung statt. Beide Klassen 8 verfolgten die Ausführungen der Zeitzeugen Frau Kristina Budnicka und Herrn Karol Gdanitz

In der Freien Presse wurde darüber auch geschrieben. Über diesen Link können Sie den Artikel lesen.

Frau Budnicka (r) schildert ihre Erlebnisse im Warschauer Getto den Schülern der Klasse 8.

 

Zeitzeugenprojekt 2009


Am 14.09.09 fand erneut das Zeitzeugenprojekt in Zusammenarbeit mit der Maximilian-Kolbe-Stiftung statt. Beide Klassen 8 und der Geschichtskurs der 10er lauschten den Ausführungen der vier Zeitzeugen. 

In der Freien Presse wurde darüber auch geschrieben. Über diesen Link können Sie den Artikel lesen.

 

Die "Zeitzeugen" mit Lehrern der Mittelschule

hinten v.l.: Frau Husser,  Frau Schwendel,  Frau Kretz, Frau Lyssy, Herr Pijanowski, Frau Griesbach vorn v.l.: Herr Leitner, Herr Kersebrock, Frau Levinska, 

 

 

Die etwas andere Geschichtsstunde

 Am 15.11. 2007 fand unter anderem in meinem Geschichtskurs (zusammengestellt aus beiden 10. Klassen) ein Zeitzeugenprojekt statt. Frau Budnicka hat uns sehr ergreifend und gefühlvoll geschildert, wie sie sich im 2. Weltkrieg im Warschauer Ghetto mit ihrer jüdischen Familie verstecken musste. Sie hatte 6 Brüder und 1 Schwester. Sie hat uns auf ergreifende Weise berichtet, wie ihre Geschwister und ihre Eltern sterben mussten und sie sich als Einzige bis zum Ende des Krieges durchschlagen musste. Am Anfang haben sie im Warschauer Ghetto gelebt. Als die Nazis dann aber immer weiter das Ghetto „geräumt“ haben, hatten ihre Brüder die Idee einen Bunker unter dem Keller zu bauen. Da haben sie sich unter unmöglichen Zuständen über mehrere Monate versteckt. Leider hat jemand dieses Versteck entdeckt und so mussten sie über die Abwasserkanäle fliehen. Zu dieser Zeit waren schon nur noch Krystyna Budnickas Eltern, ihr kleinster damals 12jähriger Bruder, eine Schwester und eine Schwägerin übrig. Auf der Flucht musste sie allerdings ihre Eltern und eine Schwester zurücklassen, sie hat sie danach nie wieder gesehen. Sie sind wahrscheinlich noch dort gestorben. Krystyna hatte Glück. Sie, ihr Bruder und die Schwägerin wurden von der „arischen“ Widerstandsseite gerettet. Allerdings starb ihr Bruder ca. 2 Wochen danach an den Folgen der unmöglichen Zustände in diesem Bunker. Krystyna wurde von der Schwägerin getrennt, weil es viel zu gefährlich war, 2 Juden auf einmal zu verstecken. Sie haben sich erst 20 Jahre danach wieder getroffen.

Besonders hat mich bewegt, dass eine Frau, die das alles erleben musste, unheimlich freundlich und von Herzen lieb war. Sie hatte keinerlei Hass in sich, obwohl sie doch meiner Meinung nach guten Grund dazu hätte. Sie war 90 Minuten bei uns. Leider viel zu kurz, aber in diesen 90 Minuten herrschte vollkommene Stille, vielleicht mal abgesehen von Geräuschen der Bewunderung oder des bitteren Entsetzen. Ich hoffe das solche Projekte weiterhin an unsrer Schule durchgeführt werden können und auch gefördert werden! Es ist wichtig die Vergangenheit zu kennen und zu begreifen um eine bessere Zukunft aufzubauen.

  (Anne Weber, Klasse 10b)  

Auch die Freie Presse berichtete über das Projekt. Klicken Sie hier für den Artikel 1 und Artikel 2.

Sehr anschaulich schildert Frau Budnicka ihre Erlebnisse.

Anne Weber bedankt sich bei Frau Budnicka.    

 

 

 

Zeitzeugenprojekt im Schuljahr 2006/07

Am Dienstag, dem 10. 10. 2006 konnten wie vier polnische Zeitzeugen in unserer

Schule begrüßen. Es waren Frau K. Budnicka, Überlebende des Warschauer Ghettos, Frau St. Burzynski, Inhaftierte des KZ Stutthof, Herr K. Gdanietz, der die Konzentrationslager Stutthof und Sachsenhausen überlebte und Frau H. Kretz, die

sich während der Zeit des Faschismus mit ihrer Familie versteckt halten musste.

In unseren Klassen 8 und 10 schilderten alle vier sehr emotional ihre Erlebnisse

in dieser schlimmen Zeit. Unsere Schüler hörten ihnen aufmerksam und interessiert zu und stellten viele Fragen.

Alle waren sich einig: Diesen vier alten Menschen gebührt großer Dank dafür,

dass sie uns ganz individuelle Erlebnisse aus einer Zeit vermittelten, die wir

glücklicherweise nicht erleben mussten.